Bremmer Calmont

Ortschaften: Bremm & Eller 


Geschichte: Steilste Weinbergslage Europas mit 65° was 215 % entspricht. Gelegen an der engsten Moselschleife.


Boden: Quarzite, Sandsteine, Silt-Gesteine und Tonschiefer


Besonderheit: Die Lage zeichnet sich durch ihre vielen rundlichen Vertiefungen, den so genannten Kaulen und deren südliche Ausrichtung aus. Um die Weinberge in diesen steilen Hängen überhaupt bewirtschaften zu können, wurden Mauern errichtet. Diese sollen die Neigung verringern und die Arbeit erleichtern. Hierdurch ergeben sich viele kleine Terrassen. Bereits die Römer vor 2000 Jahren wussten diese, einer Amphitheater ähnlichen Formation, zu schätzen und zu kultivieren.


Neefer Frauenberg

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Ortschaften: Neef & Bremm


Geschichte: Der Name geht auf die Bewirtschaftung der Lage durch die Nonnen des nahe 

gelegenen Frauenklosters Stuben (1137 – 1802), gelegen auf der Halbinsel 

Sankt Nikolaus gegenüber des Calmont, zurück.


Boden: blau-grauer Schiefer mit Quarzit und Eiseneinschlüssen.


Besonderheit: Mit 55°=140 % Steigung zählt der Frauenberg zu den besten und steilsten Weinbergslagen der Mosel. Die Weinberge liegen sehr flussnah, was wiederum ein sehr warmes Klima begünstigt. Schon in der 1897 herausgegebenen preußischen Lagenklassifikationskarte zählte der Frauenberg zu den besten Lagen.


Zeller Petersborn-Kabertchen

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Ortschaft: Zell/Mosel


Geschichte: Petersborn-Kabertchen gilt als Ursprung der bekannten Großlage „Zeller Schwarze Katz“.

Ausschließlich Weine aus dieser Lage durften bis ins Jahr 1929 als „Zeller Schwarze Katz“ verkauft werden.


Boden: blauer Devonschiefer


Besonderheit: Direkt über der Stadt, im Bereich der Sankt Peter Kirche präsentiert sich das Petersborn-Kabertchen. Die Lage liegt windgeschützt, was ein besonderes Mikroklima ermöglicht.



Zeller Kreuzlay

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Ortschaft: Zell/Mosel


Boden: grauer Devonschiefer, Grauwacke


Besonderheit: Die Kreuzlay ist eine Süd-Südwestlich ausgerichtete Schiefersteillage, welche sich ins Zeller Seitental erstreckt. Durch kalt einströmende Hunsrückluft wird die am Tag stark ansteigende Temperatur schnell wieder herabgekühlt. Die Trauben reifen dadurch langsamer, was perfekte Bedingungen für den Riesling darstellt.